Stefan Slupetzky

Stefan Slupetzky,
Schriftsteller, Musiker und Zeichner, wurde 1962 in Wien geboren. Zwischen 1994 und 2000 schrieb und illustrierte er mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt. Seither verfasst er Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Liedtexte und war für seinen Roman »Im Netz des Lemming« für den Friedrich-Glauser-Preis 2021 nominiert. ImPicus Verlag erschienen seine Erzählbände »AbsurdesGlück«, »Halsknacker« und »Atemlos« sowie die fiktiven Grabreden »Nichts als Gutes«, die Lesereise Mauritius und zuletzt sein Roman »Nichts wie weg« (2025), der auf der Shortlist des Wiener Krimipreises steht. www.stefanslupetzky.at
Nichts wie weg
Picus
Als Vera Baum von einem Tag auf den anderen ihren Geruchssinn verliert, bricht für die experimentierfreudige Zuckerbäckerin eine Welt zusammen. Nun muss sie ihren Beruf aufgeben und ihre Konditorei schließen – und zu allem Überfluss erwischt sie auch noch ihren Mann in flagranti mit ihrer besten Freundin.
Zur gleichen Zeit wird in Finnland der Geldfälscher Onni Viitala aus der Haft entlassen. Rat- und mittellos kehrt er in seine ehemalige Fälscherwerkstatt zurück und wird dort von zwei albanischen Ganoven überrascht, die eine von der Polizei unentdeckte Menge an Falschgeld stehlen, um sie nach Wien zu bringen. Da es sich aber um fehlerhafte Blüten handelt, nimmt der ehrenwerte Fälscher Onni die Verfolgung auf, um die Geldscheine zurückzuholen und zu entsorgen.
In Wien angekommen, trifft Onni auf Vera – eine zufällige, aber schicksalshafte Begegnung für beide …






